Gotische Buchmalerei (19. August 2008)

Jean de Bondol: Jean de Vaudetar präsentiert sein Werk, die Bible historiale als Geschenk König Karl V. (Frankreich, 1371/72)

Die gotische Buchmalerei bezeichnet eine Stilepoche abendländischen Buchmalerei, die auf die Romanik folgte Renaissance abgelöst wurde. In Frankreich England setzte die Gotik in Buchmalerei um 1160/70 ein, während in noch um 1300 romanische Formen dominant blieben. Während gesamten gotischen Epoche blieb Frankreich als führende Kunstnation bestimmend für die stilistischen Entwicklungen Buchmalerei. Zeitgleich dem Übergang Spätgotik zur Renaissance verlor die Buchmalerei ihre Rolle als eine bedeutendsten Kunstgattungen infolge Ausbreitung des Buchdrucks in zweiten älfte des 15. Jahrhunderts. Im Vergleich zur Romanik ist die gotische durch einen weichen, durchschwungenen Figurenstil fließende Faltenwürfe gekennzeichnet. Diese Tendenz blieb während gesamten gotischen Epoche gültig fand ihren öhepunkt im sogenannten Weichen .

Auszug aus dem gleichnamigen Originalartikel (Autorenliste). Lizenz: GFDL.
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